Das Herzstück von Rimini ist zweifellos die Zeiterfassung mit all den Automatiken und Möglichkeiten. Die darin sich abwickelnde Reisekostenautomatik ist ein hochwillkommenes und wirksames Modul in einer sich ständig ändernden Rechtslage. Hinterlegte Vereinbarungen für Überstunden, Schicht- und Leistungszulagen und dergleichen mehr, mitarbeiter-,kunden- oder einsatzabhängig werden tages-, wochen- und monatsgenau gemäß ihrer Art in Währung- oder Stundenwerte umgesetzt. Einsatzzulagen wie sie vom BZA und IGZ vorgegeben sind, werden zwar in täglichen Prüflauf gemäß den Bestimmungen ermittelt und hinterlegt, bei den Zeiteingaben jedoch mit den Stundenwerten errechnet und ausgewiesen. Analog dazu verhält es sich wenn die Differenz ein vom Zeitarbeitstarif abweichender Stundenlohn ausgewiesen werden muss. Und letztlich bewirkt ein jeweiliger Wochen- und Monatsausgleich abschließende Aktivitäten was in diesen Zeiträumen zu beachten ist.
Im Bereich der Stammdaten werden Neuanlagen durch Mustersätze unterstützt die die Daten beinhalten die bei allen Mitarbeitern bzw. Kunden zum großen Teil identisch sind. Seien es Vereinbarungen für Zulagen und dergl. oder die Möglichkeit über sogenannte freie Felder jeweils Stammdatensätze nach Belieben erweitern zu können, womit wiederum die Möglichkeit gegeben ist, den unterschiedlichen Anforderungen für Netto-Lohnprogramme hinsichtlich von Stammdateninformationen gerecht zu werden.
Beurteilungen sind für beide Seiten erlaubt; Kunden beurteilen eingesetzte Mitarbeiter und Mitarbeiter geben Ihre Eindrücke vom Entleihbetrieb zum Besten. Die Eingabe erfolgt bei den Einsatzdaten, die Ansicht in den jeweiligen Stammdatensätzen sowie bei der „Suche nach Profil“.
Um Betriebsunfällen vorzubeugen erwartet die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) für die extern eingesetzten Mitarbeiter Unterweisungen genereller Art und natürlich auch spezifische für jeweilige Einsätze. Damit die darin enthaltenen Hinweise nicht in Vergessenheit geraten, kann für jede einzelne Unterweisung ein Zeitrahmen festgelegt werden, nach dem ein erneuter Druckvorgang automatisch eingeleitet wird.
In allen Tarifverträgen werden über Zeitraumvorgaben Leistungserweiterungen wie Urlaubsanspruch, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und dergl. definiert. Arbeits-Unterbrechungen von mehr als vier Wochen werden bei der terminlichen Überwachung der Betriebszugehörigkeit bei allen zeitraumbedingten Leistungserweiterungen automatisch entsprechend in Abzug gebracht sofern ein jeweiliger Unterbrechungs-Zeitraum im System eingepflegt wird.
Briefe schreiben und telefonieren waren, neben persönlichen Treffen, lange Zeit die einzigen Möglichkeiten Kommunikation mit Kunden und Interessenten sowie Mitarbeitern und Bewerbern zu betreiben. Die heutige Zeit ermöglicht es, Briefe und e-Mails zu schreiben, Faxe zu versenden, zu telefonieren und letztlich auch SMS zu versenden dies alles per Mausklick aus den jeweiligen Stammdatensätzen heraus.
In Verbindung mit dem „Adobe Writer“ kann ein (kleines) Document-Management-System (DMS) für Kunden/Interessenten und Mitarbeiter/Bewerber eingerichtet werden, um Zeugnisse Briefe und sonstige Dokumente im Rahmen der Stammdatenverwaltung zu scannen und einzuordnen.
Eine der größten Erleichterungen bei der Verwaltung der Mitarbeiter ist die Urlaubsautomatik die im Stammsatz aktiviert wird und auf zwei Kommastellen genau die jeweiligen Urlaubsansprüche ermittelt; natürlich auch für die Urlaubsabgeltung beim Austritt eines Mitarbeiters. Und letztlich sind mit der Urlaubsautomatik die Rücklagen-Reports gekoppelt.
Kundenbetriebe haben sehr oft oder gar grundsätzlich klar geregelte Betriebsabläufe die durch Fachkräfte mit bestimmten Kenntnissen und Fähigkeiten abgewickelt werden müssen. Die in Rimini bei den jeweiligen Kunden hinterlegten Arbeitsplatzprofile benennen diese Kenntnisse und Fähigkeiten und können bei Bedarf mit den Kenntnissen und Fähigkeiten von Bewerbern/Mitarbeitern abgeglichen werden.
Dabei haben besonders Fachkräfte Kenntnisse und Fähigkeiten die in Rimini hinterlegt werden sollten. Je detaillierter diese sind, desto größer sind die Chancen über eine gezielte Profil-Suche den oder die geeigneten Mitarbeiter für spezielle Kundenanforderungen im Vorfeld eines Einsatzauftrages zu ermitteln.
Kommt es dann zu einem Einsatzauftrag wird dieser im Rahmen der Disposition angelegt und kann mittels der Vorkalkulation auf seine Rentabilität hin geprüft werden. Überhaupt kommen bei der Disposition alle die Daten zur Eingabe, die zum Einen für die Auslegung eines Überlassungsvertrages von Nöten sind und des Weiteren, vor allen Dingen auch die Informationen die für die Zeiterfassung von Bedeutung sind wie beispielsweise die Eckdaten für die Reisekostenautomatik. Die Nennung der Kostenstelle des auftragsabwickelnden Disponenten ermöglicht im Rahmen der Nachkalkulation dann die Effizienz der getätigten Dispositionen zu überprüfen.
Wenngleich die folgenden Leistungen auch über jeweilige Menüpunkte aufgerufen werden können und diese dort im weiteren Verlauf beschrieben sind, sollten sie doch auch bei den nicht alltäglichen Leistungen aufgeführt werden.
Nachdem aufgrund von tarifbedingten Vorgaben eine verbindliche Basis für eine Urlaubsautomatik gegeben war, konnten darauf aufbauend auch die Rücklagen-Reports entwickelt werden, welche nicht nur für die Steuerberater von Belang sind, letztlich sind sie auch ein Frühwarnsystem wenn das SOLL über dem HABEN liegt.
Die besondere Infrastruktur in Rimini ist die Basis für eine wirkungsvolle Nachkalkulation, die letztlich eines der wichtigsten Controlling-Instrumente ist. Die Auswertungen können nach beliebigen Monatszeiträumen in bis zu sechs Ebenen erfolgen.
Die Jahreskostenübersicht ermittelt mit nahezu identischen Algorithmen wie in der Nachkalkulation die kumulierten Werte/Ergebnisse pro Monat in einem Raster von bis zu 13 Monaten.
So wie wir von EES uns auf das Thema Zeitarbeit konzentrieren, überlassen wir es anderen sich mit der Lohnabrechnung auseinander zu setzen. Für die Belieferung der Lohnprogramme mit Stammdaten und den Daten der Bruttolohnaddition sind entsprechende Schnittstellen vorhanden.
Daneben gibt es, aufgrund spezieller Kundenwünsche, eine große Anzahl von individuellen Sonderprogrammierungen die durch sogenannte “Option-Flags“ nur bei den Auftrag gebenden Kunden ausgeführt werden können.
Wenn Rimini dann gestartet wird,
ergibt sich auch schon das erste Highlight; der tägliche Prüflauf! In ihm erfolgt pro Mitarbeiter die Angleichung an die Gegebenheiten der Tarifverträge; die jährliche Entgeltangleichung beim BZA-Vertrag, die stichtaggenaue Ermittlung der Urlaubsansprüche – auf zwei Kommastellen genau – sowie auch die Ermittlung der tariflich vorgegebenen Einsatzzulagen – IGZ und BZA – die letztlich von der Betriebszugehörigkeit und Einsatzdauer bei einem Kunden abhängig sind.
Anschließend kann sich ein jeweiliger Benutzer dann mit seinem Namen und seinem Passwort anmelden, wobei die Betonung auf seinem liegt und unverwechselbar sein sollte. Denn jedem Benutzer können, unter dem Hauptmenüpunkt Systemverwaltung und dem Untermenüpunkt Benutzer, individuelle Benutzungsrechte zugeteilt werden die nach der Anmeldung dazu führen, dass das Hauptmenü und die entsprechenden Untermenüpunkte nur an den Stellen zugänglich sind, die für den jeweiligen Benutzer eine Freigabe haben.