Entwickelt wurden Programme für das Lesen von Belegdaten – OCR A, OCR B sowie Strichcode – und die Ablagesteuerung für die Belege nach parametrisierbaren Sortierkriterien in bis zu zwölf Ablagefächern plus einem Reject-Fach. Des weiteren mussten die Belegdaten auf ein Magnetband aufgezeichnet werden.
Zur Verfügung stand ein Prozessrechner – sehr alter Bauart – mit drei Registern und einer Rechnerleistung von ca. 0,435 MIPS (Mega Instruction Per Second), zum Vergleich: heutige Prozessoren haben bei 3GHz eine Rechnerleistung von ca. 9000 MIPS.
Es galt, bei permanentem Belegabzug von 44000 Belege / Std nach max. 40 msec die Ansteuerung für ein jeweiliges Ablagefach zu ermitteln und in den verbleibenden max. 30 msec die Magnetbandaufzeichnung einzuleiten.
Für die Durchführung musste zunächst ein zweckbezogenes Betriebssystem entwickelt werden das unter den gegebenen Echtzeitbedingungen durch entsprechende Gerätetreiber die Kommunikation zwischen Rechner und Belegleser sowie Bandlaufwerk, Drucker und Monitor ermöglichte.
Die Programmierung erfolgte ausschließlich in der rechnerspezifischen Assemblersprache.
Ein weiteres System dieser Art wurde auf der Basis der Betriebssysteme UNIX und MS DOS bei selektivem Belegabzug entwickelt. Die Aufzeichnung der Daten erfolgte auf Festplatte und ermöglichte somit die unmittelbare Korrektur unvollständiger bzw. fehlerhafter Beleginformationen. Die Programmierung erfolgte in ,C'.